[DEUTSCHE VERSION UNTEN]

Every day presents some smaller and some bigger challenges for us. Often times I ask myself how we can deal with them in a more gentle way, so that they neither damage our nerves nor our glands and thereby, bring our hormones out of balance.

We are highly sensitive beings with very refined sensors which are in direct contact with our surrounding. Through them all the information from our environment and situation we are in gets into our body. In turn, our body tries to balance them internally so that we can be in ideal resonance with our external. Our body mirrors the outer world perfectly at all times.

I often notice that the livability of my day is directly connected with how I begin my day. Taking a moment in the early morning to check in with our heart and feel into our body – before we do anything else – sets the tone for our whole day. We take the chance to set the intention to be very close to our own essence, to our unique truth. This sets the foundation to face the challenges with awareness which in turn, is the prerequisite for a conscious handling of everything the day has to offer for us.

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Furthermore, it’s important to always remind ourselves that we are spiritual beings making a human experience on Planet Earth. This universal perspective allows us to step away from judging. From rating something as positive or negative.

Now, for example, if we are faced with a fellow human being who vents his anger on us at the top of his voice, we can meet him with a certain inner distance. First of all, we are connected with our body anyway, which means that we sense very clearly what is happening at that moment. We notice the volume of his voice und feel his rage. At the same time, it is possible for us to perceive our own sensations.

Additionally, we are in our observer’s perspective which allows us to comprehend that we are not meant personally. That his anger only has to do with himself and nothing with us. If also our heart chakra is opened, we can encounter this situation with compassion. We recognize the pain and the violation behind his rage.

Thus, softness arises. Further, we can use our breath to send out even more gentle waves. These waves of consciousness are sent through deep inhales and exhales into our surrounding. The next step requires an even bigger opening. This means we let our body become permeable. We let the shouting, the anger, the pain flow through us. We allow full permeability for that what is and break down resistance.

And this is the key. When we remove the resistance, we allow letting go and surrendering to what currently is. Without judging. Without forcefully pressing against. Without fighting. It can just uncouple. We emerge from the situation unscathed.

Of course, all of this requires practice. Every little challenge of our day – even if it’s just the sirene of a car – presents an opportunity to practice being permeable.

The whole thing also has a bigger meaning to it. It means that we surrender to life – to existence – in its full expression. That we accept our human experience here on Earth gracefully. That we take everything which is. Without judgement. Without resistance.

And with this peace is possible. Peace in us means peace on Earth.

Sabrina Abhai Joti


Jeder Tag hält kleinere und manchmal auch größere Herausforderungen für uns bereit. Ich stelle mir oft die Frage, wie wir sanfter mit ihnen umgehen können, sodass sie weder unseren Nerven noch unseren Drüsen schaden und damit unser feinsinniges Hormonsystem aus der Balance bringen.

Wir sind hochsensible Wesen mit ganz feinen Sensoren, die mit unserer Umgebung in ständigem Kontakt stehen. Über sie gelangen Informationen aus unserer Umwelt, aus der Situation, in der wir uns gerade befinden, in unseren Körper. Dieser wiederum versucht, diese innerlich auszugleichen, damit wir uns in idealer Resonanz mit unserer Außenwelt befinden. Unser Körper ist der Spiegel des Außen. Und das immer und ständig.

Ich stelle häufig fest, dass die Lebensqualität meines Tages ganz eng damit verbunden ist, wie ich meinen Tag beginne. Wenn wir uns früh am Morgen bevor wir überhaupt etwas anderes tun, uns einen Moment Zeit nehmen, in unseren Körper und unser Herz hineinzuspüren, setzt dies den Ton für den gesamten Tag. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, eine Intention zu setzen – nämlich an diesem Tag ganz bei uns zu sein -, die die Grundlage schafft, mit Achtsamkeit den Herausforderungen des Tages zu begegnen. Dies schafft die Voraussetzung für einen bewussten Umgang für alles, was der Tag zu bieten hat.

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Außerdem ist es wichtig, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, dass wir spirituelle Wesen sind, die menschliche Erfahrungen auf dem Planeten Erde machen. Diese universelle Perspektive ermöglicht uns, aus der Bewertung herauszutreten. Etwas weder als positiv noch negativ zu deklarieren.Wenn wir also nun einem Mitmenschen begegnen, der beispielsweise lautschreiend seine Wut an uns auslässt, können wir ihm mit einem gewissen innerlichen Abstand begegnen. Zunächst sind wir ohnehin mit unserem Körper verbunden. Das heißt, wir fühlen sehr genau, was gerade geschieht. Wir nehmen die Lautstärke seiner Stimme wahr und spüren seine Wut. Gleichzeitig ist es uns möglich, uns dabei selbst wahrzunehmen.

Zusätzlich ist unsere Beobachterperspektive eingeschaltet, die es uns ermöglicht, zu begreifen, dass wir nicht persönlich gemeint sind. Dass seine Wut mit unserem Mitmenschen zu tun hat und nicht mit uns selbst. Wenn nun auch unser Herz geöffnet ist, können wir ins Mitgefühl gehen. Wir erkennen den Schmerz und die Verletzung hinter seine Wut.

Dadurch entsteht Sanftheit. Wir können zusätzlich unsere Atmung nutzen, um noch weichere Wellen auszusenden. Diese Wellen der Bewusstheit senden wir durch tiefes Ein- und Ausatmen in unsere Umgebung. Der nächste Schritt bedarf einer noch größeren Öffnung. Das bedeutet, wir lassen unseren Körper transparent werden. Wir lassen die Schreie, die Wut, den Schmerz, durch uns hindurchfließen. Wir erlauben volle Durchlässigkeit für das, was gerade ist, und bauen unseren Widerstand ab.

Und das ist der Schlüssel. Wenn wir Widerstand abbauen, erlauben wir ein Loslassen und eine Hingabe an das, was gerade ist. Ohne Bewertung. Ohne ein Dagegenhalten. Ohne Kampf. Es darf sich einfach loslösen. Wir gehen unbeschadet aus der Situation hervor.

Dies alles erfordert selbstverständlich Übung. Jede kleine Herausforderung am Tag, sei es nur die Sirene eines Autos, stellt eine Gelegenheit dar, diese innere Durchlässigkeit zu üben.

Das Ganze hat auch eine größere Bedeutung. Es bedeutet, dass wir uns dem Leben in seiner vollen Ausprägung hingeben. Dass wir unsere menschlichen Erfahrungen hier auf der Erde würdevoll annehmen. Dass wir alles annehmen, was ist. Ohne Bewertung. Ohne Widerstand.

Und so ist Frieden möglich. Frieden in uns bedeutet Frieden auf der Erde.

Sabrina Abhai Joti

 

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