In allen Kulturen dieser Erde wird das Herz mit der Kraft der Liebe in Verbindung gebracht. Damit ist nicht die leidenschaftliche, sinnliche Liebe, die vor allem in der westlichen Welt oft mit der wahren Liebe verwechselt wird, gemeint, sondern die Liebe des spirituellen Herzens. Sie entspricht einer Bewusstseinsstufe, auf der die Liebe auf einer vielmehr selbstlosen und mitfühlenden Grundlage ruht.

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Daher leuchtet das Herzchakra in der Farbe Grün und nicht in Rot. Grün symbolisiert Harmonie und Ausgeglichenheit.

Das Herzchakra liegt auf der Höhe unseres anatomischen Herzens, ist jedoch nicht nach links verschoben, sondern liegt mitten auf der Brust. Es verbindet die unteren drei Chakren mit den oberen drei Chakren.

Die Energie des Herzchakras wirkt sich auf unseren gesamten Brustkorb, auf unser Herz, die Lunge und den Kreislauf aus. Auch unser Blut, unsere Haut, Hände, Arme und obere Rückenpartie liegen in dessen Einflussbereich. Die Thymusdrüse, die eine wichtige Rolle innerhalb der Immunabwehr spielt, hängt ebenfalls mit der Aktivität des Herzchakras zusammen.

Wenn wir ein starkes Herzchakra haben, pflegen wir Beziehungen, die von Toleranz und Offenheit geprägt sind. Wir folgen den feinen Empfindungen und Gefühlen unseres Herzens und lassen uns von ihnen führen. Wir spüren wahres Mitgefühl, können uns in den anderen hineinversetzen und tiefes Verständnis zeigen. Diese emotionale Fähigkeiten deuten darauf hin, dass sich das Bewusstsein schon sehr weit entwickelt hat.

Im Gegensatz zur persönlichen Liebe, die sich nur auf den eigenen Partner, engste Freunde oder Familienmitglieder erstreckt, öffnet sich die universelle und überpersönliche Liebe des Herzchakras jedem. Sie ist offen für alle Menschen, Ideen und Kulturen. Sie ist die Basis der Menschlichkeit.

Eine Blockade im Herzchakra zeigt sich in einer lieblosen und verbitterten Haltung. Wir haben das Gefühl von anderen getrennt und isoliert zu sein. Kontaktschwierigkeiten und Einsamkeit halten Einzug.

Außerdem fällt es uns schwer oder wir weigern uns sogar, in Beziehungen echte Nähe zuzulassen und Liebe zu geben oder zu empfangen. Störungen können auch dazu führen, dass wir uns zu wenig von anderen abgrenzen und den Kontakt zu unserer eigenen Identität verlieren.

Wir sind der grundlegenden Illusion erlegen, von der Liebe abgeschnitten zu sein, die wir aus einer äußeren Quelle erwarten. Wir haben das Gefühl, nichts zu geben zu haben.

Um unser Herzchakra zu öffnen, erkenne, dass die Liebe der wahre Urgrund unseres eigenen Wesens ist. Sie ist ewig, allgegenwärtig, unerschöpflich und ununterbrochen. Erkenne, dass die Liebe nicht etwas ist, was wir bekommen, sondern etwas, das sich in uns und durch uns offenbart.

Oft sind zunächst viele Blockaden und Schutzmechanismen zu heilen. Unaufgelöste Erfahrungen von Verlust, existenzieller Trauer und Schmerz wollen gefühlt und erlöst werden. Diese Blockaden können erst dann wirklich gelöst werden, wenn wir aufrichtig bereit sind, das Drama des Lebens loszulassen, uns selbst, dem Leben und allen Menschen tief zu vergeben und uns wirklich ganz in die Liebe zu begeben.

Folgende Steine können dich dabei unterstützen: Rosenquarz, Turmalin, Jade, Smaragd und Aventurin.

Sabrina Abhai Joti

 

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